MISSION METEORITEN SCHATZSUCHE IN GEISLINGEN "OHNE ENDE"
"DAS SCHWEIZER METEORITEN SUCHTEAM IN AKTION (DSMSTIA)"

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| Ja genau danach suchen wir |
“Es sind 380 Kilometer nach Geislingen, wir haben genug Benzin im Tank, ein halbes Päckchen Zigaretten, einen Magneten, GPS, es ist dunkel und wir tragen Sonnenbrillen – „Tritt drauf” ! Elwood (Tom) and
Jake (Marc)
Auch wir erfuhren vom Geislinger Fall von Samstag,
8.1.2011. Aufgrund der vielen Berichte und der Wahrscheinlichkeit,
dass einige Stücke gefallen sein könnten, entschlossen wir uns
kurzfristig am Freitag 14.1.2011 ebenfalls auf die „Alb“ zu
fahren.
LOGBUCH Es sollte ein
unvergessliches Abenteuer werden. Zur besseren Übersicht hier
erstmal ein gekürztes „Log-Buch“. Die genauen GPS Koordinaten
rücken wir auf Anfrage gerne raus.
Freitag, 14.1.2011
–
Bern, Biel, Geislingen
13.07 Uhr:
Entscheid
gefällt, wir fahren. 16.48 Uhr: Kauf
Gummistiefel
19.37 Uhr: Abfahrt in
Biel
23.19 Uhr: Ankunft in
Geislingen, Hotel Krone
23.47 Uhr: Erste
Verschiebung per Taxi in die Pils Stube
23.59 Uhr: Verschiebung
zu
Fuss ins „Ohne Ende“
Samstag, 15.1.2011
–
Geislingen
00.37
Uhr: Augenzeugenbefragung 1
(Gerhard „Keule“ Fischer)
01.48 Uhr: Erste
Skizzen / Karten des Streugebiets angefertigt
01.55 bis 04.48 Uhr:
Angeregte Diskussion :-)
04.49 Uhr: Verschiebung
zurück in die Krone
05.01 Uhr:
Schlummertrunk aus Obst
05.18 Uhr: Ausruhen
09.36 Uhr:
Telefonischer Meteoriten-Suche
Marschbefehl von
Svend
09.37 Uhr:
Marschbefehl verweigert !
09.37 Uhr: Ausruhen
11.11 Uhr: Fertig Ausruhen
11.37 Uhr: Verschiebung
ins nächste Internet-Café (Frühstück 1 x Cola, 1 x Snikers
unterwegs)
11.42
Uhr: Erstellen eines Flyers
12.17 Uhr Verschiebung
auf
die „Alb“
12.33 Uhr
Treffen mit Met-Suchteam Svend
12.38 Uhr: Beginn
der gemeinsamen Suche
15.55 Uhr: „Jägermeister“
Stopp
16.03 Uhr: Augen-
respektive „Ohrenzeugin“ 2
Befragung
16.47 Uhr: Ende der Suche
und Verschiebung ins Rössle Türkheim
16.51 Uhr: Angeregte
Diskussion im Kreise anderer "Verrückter"
17.38 Uhr:
Verschiebung zurück ins Hotel Krone in die Nasszelle
19.26 Uhr: Verschiebung
ins Braustüble
20.13 Uhr: Endlich wieder
feste Nahrung !
21.07 Uhr:
Augenzeugenbefragung 3
21.49 Uhr: Verschiebung
zu
Fuss ins „Ohne Ende“
22.03 Uhr: Party-Time
mit
Keule, Rainer und Andi
23.17 Uhr: GPS
Koordinaten mit Augenzeuge 1 draussen vor dem „Ohne Ende“
aufgenommen
Sonntag, 16.1.2011
-
Geislingen, Biel
04.57 Uhr: Verschiebung
zurück in die Krone
05.09 Uhr:
Schlummertrunk aus Obst
05.27 Uhr: Lichter löschen
(Im Zimmer und im Kopf)
11.13 Uhr: Frühstück
(diesmal Kaffee, Eier, Brot)
11.43 Uhr:
Auschecken und Verschiebung ins
Feld
11.58 Uhr: Erneute Suche
im Kleinteam Andi, Marc, Tom etwas nördlicher des berechneten Streugebietes
15.59 Uhr: Suche Beendet
16.08 Uhr: Abfahrt
in Geislingen
19.59 Uhr: Ankunft in
Biel
– Mission erfüllt.
UND
HIER DIE GANZE GESCHICHTE....
Ja liebe Leute. Ihr
seht was man so alles in ein Wochenende packen kann, vorausgesetzt
man verzichtet auf Schlaf und fühlt sich in Kneipen genau so wohl
wie auf der Alb.
Wir kamen nach
Geislingen mit dem Ziel zu den Glücklichen zu gehören und auch mal
in der Geislinger Zeitung zitiert zu werden. Aber enttäuscht, dass
nichts daraus geworden ist, sind wir ganz bestimmt nicht. Wir haben
unzählige sehr nette Leute kennen gelernt, seien dies die „alten“
und bekannten Meteoritensammler, nette Gastwirte sowie unzählige
EinwohnerInnen in und um Geislingen.
In der ersten Nacht
im
„Ohne Ende“ hatten wir die Idee mit dem Flyer.

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| Flyer |
Dieser entstand
ganz
spontan und wurde in einer Auflage von 208 Stück gedruckt. Die
meisten davon haben wir den Leuten ausgehändigt, welche wir auf
unseren Streifzügen trafen, unter Autowischer gesteckt und natürlich
in den besuchten Kneipen aufgelegt. Wer diese Woche im „Braustüble“
essen geht, erhält zusammen mit der Rechnung gleich einen Flyer
(Danke für die tolle Idee Günther). Danke auch für die Einladung
beim nächsten Besuch die Brauerei exklusiv zu besuchen und aus dem 2
Millionen-Liter Tank trinken zu dürfen. Ein „Grossdurstglas“ von
5dl würde eigentlich schon reichen.
Weitere
Zettel liegen ebenfalls im „Ohne Ende“ auf. Da der
Miet-Helikopter dann doch zu teuer war, haben wir darauf verzichtet
eine grössere Menge davon über Geislingen und Umgebung abzuwerfen.
Damit
geben wir den EinwohnerInnen endlich eine Alternative damit nicht
sämtliche Informationen an die Geislinger Zeitung gleich direkt nach
Berlin weitergeleitet
werden.

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| Auf der Alb |
AUF DER
ALB
Die eigentliche Suche
mit
dem Team Svend war super organisiert. Die zur Verfügung
gestellte Karte in der Grösse eines halben Fussballfeldes, ermöglichte ein strukturiertes Vorgehen.

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| Svends Karte |
Obschon wir auch solche
Schilder sahen, kam es zu
keinen Zwischenfällen im Gelände.

Die Gegend lässt
sich
kurz wie folgt umschreiben. Riesige Weideflächen, etwas Wald und
zahlreiche Windräder. Super Gelände für die Suche, da der Schnee
durch die Hitze des explodierten Meteoriten gerade erst
weggeschmolzen wurde und das Gras einen leicht braune und angebrannte
Farbe hatte. Wäre was rumgelegen, hätten wir’s gefunden :-).
Natürlich waren wir auf allfällige Funde vorbereitet und hatten
auch gleich das passende Fahrzeug dabei, um einige Kilogramm Meteorit
zu transportieren.

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| Unimog Meteoritentransporter |
Wir fanden
viele
braune Klumpen und Haufen. Von
weitem sahen die ganz schön fies nach Meteorit aus. Beim näheren hinsehen die Ernüchterung. Es sah aus wie Scheisse, roch
wie
Scheisse, es musste Scheisse sein zudem war es leider nicht magnetisch.
Ein Teammitglied, welches sich mit Scheisse auskennt, meinte er kenne
sogar das Tier welches diese Haufen tonnenweise produziert hat. Es
handle sich dabei um ein eingewandertes österreichisches Waldtier
mit Anfangsbuchstaben A.


AUGEN-
UND OHRENZEUGEN
Gleich
am ersten
Abend erzählt uns „Keule“
Gerhard
Fischer vom „Ohne Ende“, dass er den Fall beobachtet hatte. Da
hatten wir schon unsere erste Suchkarte. Nicht sehr präzise aber besser als nichts:

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| Schatzkarte |
Tja
Keule, am zweiten Abend war’s dann wohl doch eine billige
verspätete Neujahrsrakete von Aldi da die Zeit irgendwie nicht mehr
zu passen schien. Aber keine Sorge „Irren ist menschlich“ und wir
sind Dir ganz bestimmt nicht böse. Du hast uns ja königlich
bewirtet und umsorgt.
Während
der Suche auf dem Feld erzählte eine zufällig vorbeilaufende
„Ohrenzeugin“, dass bei Ihr nach einem
sehr lauten Knall die Fenster so richtig gezittert hätten. Dank dem
Schweizer Met Suchteam weiss auch sie nun endlich, was da am Samstag,
8.1.2011 los war. Die Leute in Geislingen lesen nämlich meistens
ihre Zeitung nicht und somit konnten wir zusätzlich was zur
Aufklärung beitragen. Die Zeugin wohnt beim „Solartestfeld“ also
so ziemlich genau dort wo das ganze Ding in ungefähr 26 km Höhe zersprang.
Während
wir uns im „Braustüble“ am Samtag Abend mal wieder an fester
Nahrung labten, sandte uns der Wirt Günther einen Kumpel an den
Tisch. Dieser entpuppte sich nach kurzer Befragung als unser dritter
und bester Augenzeuge 3. Von wo
genau er
gesehen hat wie die Feuerkugel explodierte, wird hier natürlich
nicht verraten. Die Beschreibung passt jedoch zur berechneten
Flugbahn wie der „Meteorit aufs Auge“.

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| Kollege Metauge |
LEUTE,
LEUTE, LEUTE – OHNE ENDE -
Erstaunlich wie schnell
man mit den Schwaben ins Gespräch kommt dachten wir immer wieder und
lernten an einem Wochenende mehr Leute kennen als bei uns in der
Schweiz in einem ganzen Jahr (kein Wunder sitzen wir ja immer zuhause
und zählen unsere Meteoriten und unser Wüstenglas). Klar waren wir
etwas die Exoten. Kaum einer konnte glauben, dass wir fast bis ans
Ende der Welt fahren um nach einem schwarzen wie Kohle aussehenden
Stein zu suchen.
Im speziellen unser
Dank
an Gerhard „Keule“ Fischer vom „Ohne Ende“. Er ist nun unser
Verbindungsmann vor Ort darf sich ruhig bereits „ Geislinger
Meteoriten Spezialist“ nennen.
Wir
empfehlen aus seiner Kneipe:
Die Musik
Caprihinas
Tequilla Sunrise
Kaiser Bier
in allen
Variationen
Wodka 20 Jahre
alt
„STOLICHNAYA“ (davon hat’s nur noch ganz wenig in der Flasche
und der ist nur für gute Stammgäste des Kneipenbesitzers gedacht,
kein Verkauf)
sowie
die nette Bedienung:

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| Hübscher Meteorit (mit Frau) und Marc |
Nicht zu vergessen
ist ebenfalls das nette Personal des Hotels Krone. „Ihr
könnt Frühstücken wann immer ihr wollt, auschecken ist sowieso
kein Thema…geht einfach wann es Euch passt“…
Die schwäbischen
Spezialitäten wurden von Günther im Braustüble hervorragend
zubereitet und seine Kontakte zum Golfplatz-Präsidenten wird er
gerne nutzen um unser Anliegen in und um Geislingen weiter zu
verbreiten. Neben weissen Bällen werden in den Büschen ab sofort
auch schwarze gesucht.
An
Meteoriten kann
man übrigens auch sehr gut riechen, was uns die Bedienung im Stüble
am Musterstein welcher Marc mitgebracht hat eindrucksvoll bewiesen
hat. Nach was riecht Meteorit eigentlich
?
Zusammengefasst:
Als
Schweizer Meteoriten-Jäger hat man es leichter bei den Schwaben als
heutzutage ein schwäbischer Einwanderer in der Schweiz :-)
OHNE
ENDE
Liebe Meteoriten Freunde.
Die Rock Bar von „Keule“ mag vielleicht nicht jedermanns/frau
Geschmack sein. Fantasievoll und mit viel Liebe ist sie auf jeden
Fall eingerichtet. Wir haben uns wohl gefühlt und so richtig Party
gemacht. Hier einige Eindrücke:

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| Meteoriten Schneidemaschine vor 200 Jahren |

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| Was sucht ihr genau ? |

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| Was guckst du ? |
DANK
– OHNE ENDE
Ein wirklich gelungenes
Wochenende. Wir kommen gerne wieder (nachdem was gefunden wurde) aber
auch sonst. Uns hat es riesigen Spass gemacht und wir fuhren, wenn
auch ohne Meteoriten, aber um viele Eindrücke und Erlebnisse reicher und ein
ganz wenig müde zurück in die Heimat.
Möge der nächste
Meteorit uns auf die Birne fallen. Dann müssen wir nicht so weit
fahren.
Unser spezieller Dank
gebührt Mark. Ohne ihn, seinem Foto des Boliden und den Berechnungen
hätten wir dieses Wochenende nicht erleben dürfen. Danke auch an
Svend für die tollen Berechnungen, die Karte und die super
organisierte Suche sowie allen daran teilnehmenden Personen. Rainer
und Andi für die nette Gesellschaft am Samstag Abend (wo waren all
die anderen?) und die Suche am Sonntag.
Und natürlich den
Geislingern Gerhard „Keule“ Fischer und Staff, Günther und Staff
und allen anderen, deren Wege wir auf unserer „Mission“ gekreuzt
haben.

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| Ohne Ende |
DAS
GEISLINGER WOCHENENDE IN BILDERN
Und hier
noch einige Bilder der gesamten Mission
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